Wer steht hinter dem Noma-Projekt?

Astrid Bergundthal

astrid_bergundthalDas Fundraising, die Materialbeschaffung und die Betreuung des Teams übernahm die Initiantin gleich selbst: Astrid Bergundthal, Leitende Operationsfachfrau am Kantonsspital Herisau und Mitglied des Rotary Clubs Appenzell. In ihrem Präsidialjahr 2013 hatte sie diese Aktion angestossen, mit dem Ziel, 50’000 Franken zu sammeln. Inzwischen mobilisierten die Rotarier eine Spende von über 80’000 Franken. Wie ist Astrid Bergundthal zu diesem Projekt gekommen? «Das Schicksal der Noma-Patienten bewegt mich. Als ehemalige Technische Operationsassistentin mit 20-jähriger Erfahrung in Gesichts- und Kieferchirurgie sehe ich, dass es auch bei den schrecklichen Gesichtsentstellungen durch die Noma-Krankheit Lösungen gibt», erklärt sie. «Lösungen notabene, die umsetzbar und zahlbar sind. Und so fühle ich mich verpflichtet, Teil dieser Lösung zu sein.»

Noma-Hilfe-Schweiz

Der 2005 in Küsnacht ZH gegründete Verein Noma-Hilfe-Schweiz unterstützt finanziell und organisatorisch konkrete Projekte zur Prävention und Behandlung von Noma. Zu diesem Zweck kooperiert der Verein mit geeigneten medizinischen Organisationen und Fachpersonen.
http://www.noma-hilfe.ch/

Ensemble pour Eux

Die Westschweizer Hilfsorganisation Ensemble pour Eux mit Sitz in Granges-Marnand VD realisiert Projekte in der medizinischen Betreuung für Menschen in Armut. Im aktuellen Projekt übernimmt Ensemble pour Eux die Nachbehandlung der Operierten.
http://www.ensemblepoureux.org

Persis

ist das private Kinderspital in Ouahigouya, wo die Noma-Patienten im aktuellen Projekt operiert wurden.
http://www.persis-essonne.com

Rotary Club Appenzell

Der 1969 gegründete Rotary Club Appenzell bietet seinen Mitgliedern ein interessantes Forum für den persönlichen Austausch. Darüber hinaus engagiert sich der Rotary Club für humanitäre Projekte im In- und Ausland – zurzeit für das Projekt zur Linderung der schrecklichen Folgen von Noma in Afrika.
http://www.rotary-appenzell.ch/club/

FLAWA AG

Als erfolgreiches Schweizer Familienunternehmen mit 100-jähriger Tradition entwickelt, produziert, beschafft und vermarktet FLAWA innovative Hygiene-, Pflege- und Medizinprodukte aus grösstenteils natürlichen, textilen Rohstoffen. Lokal und national stark verankert, erschliesst sich FLAWA zunehmend auch globale Märkte. «Als Fairtrade-zertifiziertes Schweizer Unternehmen wollen wir uns auch ausserhalb unserer Geschäftstätigkeit gesellschaftlich engagieren», betont Nicolas Härtsch, CEO und Delegierter des Verwaltungsrats der FLAWA AG. «Beim aktuellen Projekt leisten wir einen sinnvollen Beitrag, indem wir unsere Produkte für die Operationen und Nachbehandlungen kostenlos zur Verfügung stellen.»
http://www.flawa.ch/